Schwimmen

Therapeutisches Schwimmen für Hunde

Schwimmen ist nicht nur für Menschen gut, sondern ist auch für Hunde die beste Möglichkeit des gelenkschonenden Muskelaufbaus. Das therapeutische Schwimmen wird bei Hunden unteranderem zur Rehabilitation nach Operationen am Bewegungsapparat oder zur Prävention bei chronischen Erkrankungen anwenden. Aber auch bei „gesunden“ Hunden ist das Schwimmtraining von Vorteil. Man kann es ins Trainingsprogramm für Sporthunde aufnehmen oder auch zur Gewichtsreduktion einsetzen. Das Wasser hat eine Temperatur von mind. 25-29°C und eine Hundephysiotherapeutin geht mit den Hunden zusammen ins Wasser. Der Hund bekommt für den optimalen Auftrieb und des besseren Handlings für die Physiotherapeutin eine Schwimmweste an. Die Therapeutin steuert die Bewegungen und kann einzelne Muskelgruppen im Wasser trainieren indem gezielt Widerstand gegeben wird. Vor allem achtet sie darauf, dass auch Pausen eingehalten werden. Denn durch die Anstrengung werden nicht nur die Muskeln beansprucht, sondern es wird auch das Herz-Kreislaufsystem stark beansprucht.

10-15 min Schwimmen entspricht einem 1 Std. gleichmäßigem Trab neben dem Fahrrad.

Daher wird erst mal mit kleinen Intervallen und vielen Pausen gestartet. Dabei kommt es auf das Alter, die allgemeine Fitness und die Häufigkeit der Therapie an. Dementsprechend werden dann die Intervalle gesteigert um einen optimalen Muskel- und Konditionsaufbau zu erreichen.

Hier noch einige wichtige positive Eigenschaften des therapeutischen Schwimmens:

  • Das warme Wasser hat einen entspannenden und entkrampfenden Effekt auf die Muskulatur und die Gelenke.
  • Die Auftriebskraft des Wassers und der Schwimmweste verringert das Eigengewicht des Körpers um bis zu 90%, wodurch die Belastung auf die Gelenke und Wirbelsäule verringert wird.
  • Der Druck des Wasser (hydrostatischer Druck) fördert den Abbau von Ödemen und Schwellungen.
  • Der Reibungswiderstand führt zu deutlich erschwerter Bewegung, wodurch die Muskulatur und das Herz-/Kreislaufsystem gestärkt wird.
  • Die Stabilisierung des Körpers durch das Wasser ermöglicht dem Hund Bewegungen, die er ohne Wasser nicht ausführen könnte.
  • Im Wasser kommt es häufig zu Bewegungsautomatismen, die bei Hunden mit Lähmungen zu einem Bewegungserfolg führen.
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